Pressestimmen
Vom Wasser und vom Wasser lassen
WDR lässt Tamina Kallert und Dr. Lutger Stratmann auf der Ruhr paddeln
Geisecke. „Vom Wasser und vom Wasser lassen”, wolle er auf der WDR-Tour
entlang der Ruhr erzählen, kalauert Dr. Lutger Stratmann. Gemeinsam mit
Moderatoren-Kollegin Tamina Kallert paddelte der Kabarettist gestern bei
Geisecke durch's Ruhrtal. Begleitet von TV-Kameras, versteht sich.
Doris Gruß ist bass erstaunt. Eigentlich will die Geiseckerin an der
Ruhr nur etwas Sonne tanken, als plötzlich Lutger Stratmann, bekannter
Kabarettist mit eigener TV-Show und Theater in Essen um die Ecke biegt,
in seinem Schlepptau ein komplettes, 12-köpfiges WDR-Drehteam. „Is' ja
schön, dass ich sie mal so privat kennenlerne. Ich war schon in ihrem
Theater”, plaudert Gruß. „Dann kommen Sie bald wieder”, entgegnet
Stratmann prompt. Kurz darauf gibt er ihr sogar noch eine kostenlose
"Sprechstunde": "Wenn Männer älter werden, drückt die Prostata in der
Nacht. Das kann aber auch Frauen passieren."
Mit Kollegin Tamina Kallert drehte er gestern auf der Ruhr in Höhe
„Wellenbad” eine Episode für die Reisesendung „Wunderschön! Entlang der
Ruhr”. „In Schwerte bin ich tausend Mal aufgetreten, geht immer gut”, so
Stratmann. WDR-Redakteurin Christine Voss betont: „Wir haben Lutger für
den Lokalkolorit im Boot.” Buchstäblich, denn kurz darauf lässt der
gemütsruhige Bottroper das Kanu, bereitgestellt von der Schwerter Firma
„Lenne Ruhr Kanu Tour” Bovensmann, zu Wasser. Es geht in Richtung Wehr
Villigst, „dort versprechen die Stromschnellen tolle Bilder”, wie
WDR-Autorin Ulrike Bartels hofft.
Neben Schwerte sind in dieser Woche auch Winterberg, Arnsberg oder
Duisburg Stationen der „Ruhr-Tour” des WDR. Der 220 Kilometer lange
Fluss sei „Lebensader und Freizeitraum für's ganze Revier”, betonte
Voss. Dafür lohnt sich auch ein größerer Aufwand: Insgesamt über drei
Stunden war das WDR-Team auf und um die Ruhr unterwegs. Neben der Ruhr
wurden dabei auch viele Schwerterinnen und Schwerter spontan als
„Nebendarsteller” verpflichtet. Radfahrern „stahlen” sich vor die Kamera
– und Doris Gruß, Gatte Horst sowie Hund „Suse”. Stratmann sah's gern:
„Und schon sind wir Kollegen.”
